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Deathking
Level 3
XP 172
Eintrag: 07.06.2013

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The Human Centipede II (Full Sequence)

Herstellungsland:Niederlande, Großbritannien (2011)
Standard-Freigabe:SPIO/JK geprüft: strafrechtlich unbedenklich
Genre:Horror
Alternativtitel:The Human Centipede 2 (Full Sequence)

Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,56 (113 Stimmen) Details
inhalt:
Martin Lomax arbeitet als Nachtwächter in einer Tiefgarage in London und schaut sich während der Arbeit den Film "The Human Centipede (First Sequence)" auf seinem Computer an. Beeindruckt vom Film, beschließt Lomax den Film selbst nachzustellen und entführt 12 Menschen um auch sie zu einem menschlichen Tausendfüßler zu verbinden.
eine kritik von deathking:
Der kleine, dicke, verschwitzte und zurückgebliebene Martin (Laurence R. Harvey) arbeitet als Pförtner in einer Tiefgarage.
Er lebt mit seiner sadistischen Mutter zusammen welche ihm nur Missachtung entgegenbringt und seelisch quält wo sie nur kann.
Sein Psychiater, der auf den ersten Blick wie eine Mischung aus Klischee Waldorflehrer und Guru wirkt, ist ein Perverser Egoist.
Also zieht sich Martin am liebsten in die Sicherheit seines Pförtnerstübchen zurück wo er seinen Lieblingsfilm "The Human Centipede" schaut.
Diesen Film erklärt er sozusagen zu seiner Religion mit Dr. Heiter (Arzt aus Teil 1) als Gott.
Martin lässt Gott aber nicht unantastbar sein, sondern möchte sich mit ihm gleichsetzen....

Uiuiui, ziemlich derbe dieser Film.
Was Dieter Laser in Teil 1 ablieferte wäre nicht zu erreichen dachte ich, doch Laurence R. Harvey tut es ihm hier gleich.
Wahnsinn !!!
Der Mann spielt hier das verstörte, ungestüme und gebrochene Kleinkind mit Bravour.

Der Film wurde von Kritikern ja hauptsächlich zerrissen und als zynisch und menschenverachtend dargestellt.
Zugegeben, wenn man den Film nicht versteht, (oder nicht verstehen will ?) kann man ihn aufgrund seiner ekelerregenden Szenen beispielsweise nicht mögen und als abstoßend empfinden.
Bei mir gingen beide Filme bis an die Schmerzgrenze.
Was beim Vorgänger noch Kopfsache ist, wird hier in Nahaufnahme tabulos einem vor Augen präsentiert.
Was einem unangenehmer ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.
Bei mir jedenfalls tut sich da nicht viel.
Der Film lässt sich aber objektiv betrachtet auf jeden Fall mit Teil eins auf eine Stufe stellen.

Der Streifen wird sozusagen aus der Erzählperspektive gezeigt, dadurch wirkt der Film sehr nüchtern, düster und kommentarlos.
Das er in schwarz-weiß abgedreht wurde und die Dialoge fast zur Gänze fehlen, tut sein übriges dazu.
Man lebt und erlebt eineinhalb Stunden (mit) Martin Lomax !
Oft wird kritisiert, dass die Dramaturgie mangelware ist, da keine Beziehung zu den Opfern aufgebaut wird.
Das stimmt so aber nicht, da man sich ja in Martin versetzten soll, werden die Opfer nun mal ohne Persöhnlichkeit dargestellt, sondern nur als einzelne Glieder des Ganzen.
Um nicht zu spoilern möchte ich nur kurz erwähnen dass "Ashlynn Yennie" hier auch wieder mitspielt und die Idee, wie sie in den Film eingebracht wurde, finde ich auch klasse und witzig.
Das Ende weiß auch nochmal mit einer Überraschung aufzuwarten und wertet den Film dadurch nochmal um einiges auf.


Fazit:
Super Schauspieler (singular) der genauso wie Dieter Laser zu überzeugen weiß.
Was dieser nur durch seine Mymik auszudrücken vermag und er den gesammten Film über keinen Dialog oder Monolog führt ist weltklasse.
Das macht er echt genauso gut wie Johnny Depp in Edward Scissorhands, nur um euch mal einen Eindruck zu geben.
Ich kann den Film jedem, der auch über den Tellerrand hinaus schauen kann nur ans Herz/an den Magen legen.

Da man den Film aufgrund seiner Machart nicht so häufig schauen kann gebe ich ihm 9 Punkte.

Peace & Anarchy






9/10
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Kommentare

24.02.2015 23:15 Uhr - boikottkoile
1x
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Erfahrungspunkte von boikottkoile 26
Also ich habe den Film kürzlich geschaut und wollte eben selbst ein Review dazu verfassen.
Das kann ich jetzt lassen, weil ich's inhaltlich etwa genauso verfasst hätte. ;)

Mit einem Unterschied:

Der Film lässt sich aber objektiv betrachtet auf jeden Fall mit Teil eins auf eine Stufe stellen.


Objektiv betrachtet ist "First sequence" eher ein (zugegebenermaßen ziemlich derber) Psychothriller, aus Sicht der Betroffenen, wogegen "Full sequence" absolut die Gore-Schiene fährt, perspektivisch aus Sicht des Ausführenden, ohne direkten Hang zur eigentlichen Story, und dazu noch in schwarz-weiß.
Teil 1 lässt sich mit dem Nachfolger nicht mal auf eine Treppe stellen. :D

Davon ab ein super Review, und ein völlig zu Unrecht unterschätzter Film.

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