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Dissection78
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XP 3.889
Eintrag: 07.04.2013

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Die Forke des Todes

(Originaltitel: The Prowler)
Herstellungsland:USA (1981)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Horror, Splatter
Alternativtitel:Graduation, The
Morderca Rosemary
Prowler - Die Forke des Todes, The
Prowler, The
Rose Mary's Killer
Rosemary's Killer
Zabójca Rosemary

Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,80 (40 Stimmen) Details
inhalt:
Das Ende des 2. Weltkriegs wird gefeiert. Ein Soldat, der aus der Schlacht zurückkehrt, muss allerdings erfahren, dass seine Geliebte nicht mehr auf ihn warten will. Das ist ihr Todesurteil, denn die junge Frau wird am Tag des Abschlussballs mit einer Forke blutig durchbohrt. Viele Jahre später wird wieder der Schulabschluss gefeiert, obwohl dies lange Zeit verboten war. Doch es kommt zu einer grausigen Mordserie, die irgendwie in Zusammenhang mit dem Mord vor vielen Jahren zu stehen scheint… Wer kann das Morden nicht lassen?
eine kritik von dissection78:
Das Ende des 2. Weltkriegs wird gefeiert. Ein Soldat, der aus der Schlacht zurückkehrt, muss allerdings erfahren, dass seine Geliebte nicht mehr auf ihn warten will. Das ist ihr Todesurteil, denn die junge Frau wird am Tag des Abschlussballs mit einer Forke blutig durchbohrt.
Viele Jahre später wird wieder der Schulabschluss gefeiert, obwohl dies lange Zeit verboten war. Doch es kommt zu einer grausigen Mordserie, die irgendwie in Zusammenhang mit dem Mord vor vielen Jahren zu stehen scheint… Wer kann das Morden nicht lassen? (Quelle: Alive)

"Die Forke des Todes" (Originaltitel: "The Prowler") wurde 1980 für 'ne Million Dollar von Joseph Zito in einer Kleinstadt in New Jersey gedreht und ist in meinen Augen ein richtig guter Slasher. Zito inszenierte später solch illustren Werke wie "Freitag der 13. - Das letzte Kapitel", "Missing in Action" und "Invasion U.S.A."
Hier zeigt er (jedenfalls die meiste Zeit) ein gutes Gespür für Spannung und Atmosphäre, was auch der effektiven Filmmusik von Richard Einhorn zu verdanken ist.

Dabei erfindet die Geschichte von "Die Forke des Todes" - dämlicher deutscher Titel übrigens - das Rad natürlich nicht neu.
Es gibt einen maskierten Killer, der zu einem besonderen Anlass Jagd auf eine Gruppe Jugendlicher macht, die sich in einer bekannten Umgebung (kleinstädtische Schule) aufhalten und sich dort lasterhaft gebärden. Also: Klischees grüßen an allen Ecken und Enden, und vielleicht schleichen sich auch mal langweilige Passagen in das Gesamtwerk ein, doch handwerklich kann ich nicht wirklich viel aussetzen. Die Kameraarbeit von João Fernandes (unter dem Pseudonym Raoul Lomas) ist gut, die Darsteller mögen zwar teilweise austauschbar erscheinen, doch die Hauptrollen sind mit Vicky Dawson und Christopher Goutman sympathisch besetzt.
Altstars sind ebenfalls mit von der Partie. Zu sehen sind: Farley Granger (bekannt aus so unterschiedlichen Filmen wie Alfred Hitchcocks "Cocktail für eine Leiche", 1948 und "Die rechte und die linke Hand des Teufels", 1970) als Sheriff George Fraser, sowie Hollywood-Raubein Lawrence Tierney (bekannt aus "Born to Kill", 1947 und "Reservoir Dogs", 1992) als Major Chatham - wobei ich gestehen muss, dass Letzterer komplett verschenkt ist, denn er taucht nur in einer Handvoll Szenen auf, sitzt im Rollstuhl und sagt nix.

Neben der gelungenen Atmosphäre wissen selbstredend auch die tollen Splattereffekte von Tom Savini zu gefallen, die wie immer gut ausgearbeitet sind. Persönlich finde ich einen Headshot im Finale sogar saftiger als den berühmt-berüchtigten Kopfschuss in "Maniac", wobei jener ja mithilfe des Einsatzes von Zeitlupe breiter ausgewalzt und länger zu sehen ist.

Was bei der alten deutschen Fassung extrem negativ auffällt ist die unglaublich schlechte Amateur-Synchro. Außerdem ist das Bild total abgedunkelt (wobei die Bildqualität generell beschissen ist). Die amerikanische Blue-Underground-VÖ ist gut.
Eine interessante DVD-Veröffentlichung aus Australien (!) gibt es von Universal / Studio Canal. Die hier enthaltene deutsche Tonspur wurde vor Jahren von Tele 5 für eine nie realisierte TV-Ausstrahlung des Filmes erstellt. Sie ist der alten Synchronfassung von Westside (die auch auf den DVDs von Red Video und Retrofilm enthalten ist) qualitativ um Lichtjahre überlegen.

Natürlich wurde "Die Forke des Todes" im guten, alten Deutschland mal wieder wegen angeblicher Gewaltverherrlichung beschlagnahmt:

Westside, Coesfeld
indiziert: BAnz. vom 30.04.1988,
AG Coesfeld, Beschluss vom 26.06.1989, Az.: 3b Gs 314/89
Eine weitere Fassung (DVD von Red Video) wurde vom AG Tiergarten beschlagnahmt.

In Großbritannien wurde der Film zwar desöfteren bei Polizeirazzien einkassiert, jedoch nie als "Video Nasty" klassifiziert.

Alternativtitel: "The Graduation", "Rosemary's Killer".

Ein gelungener Slasher, der sympathische Hauptdarsteller hat und in Klischees badet (DAS ist ja im Schlitzer-Subgenre fast schon notwendig, da etwaige Fans sonst meckern würden). Desweiteren wusste mir die Gruselatmosphäre zu gefallen sowie die grandiosen Effekte von Tom Savini.
8/10
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